Alexandra Maria Lara

Alexandra Maria Lara gehört zu den erfolgreichsten deutschen Schauspielerinnen und ist aus der nationalen und internationalen Filmwelt nicht mehr wegzudenken.
Sie hat sich in 25 Jahren eine unvergleichliche Karriere aufgebaut, in der es ihr außerdem gelungen ist, sich selbst und den Werten, an die sie glaubt, stets treu zu bleiben. Ihr Talent, ihre enorme Wandelbarkeit und die absolute Hingabe, mit der sie sich jedem einzelnen ihrer Projekte widmet, ebenso wie ihre Natürlichkeit, ihr unverwechselbares Strahlen und die Herzlichkeit, mit der sie Anderen begegnet - all das macht sie zu einer dieser besonderen Persönlichkeiten, die einen in ihren Bann ziehen und nicht wieder loslassen. Ihre Leistung wurde nicht nur mit sämtlichen Filmpreisen belohnt, darunter der Bambi und die Goldene Kamera, sondern spiegelt sich auch in der beeindruckenden Liste internationaler Regisseure (von Francis Ford Coppola bis Spike Lee) wider, die Alexandra regelmäßig vor ihre Kamera holen. Zuletzt begeisterte sie Publikum und Kritiker gleichermaßen mit ihrer bemerkenswerten und berührenden Darstellung der Antonia Berger in „Und der Zukunft zugewandt“.
Im Herbst 2020 werden wir sie an der Seite von Ralph Fiennes in „The King’s Man“ bewundern können.

Info

Alexandra Maria Lara selbst wurde 1978 in Bukarest geboren und ist die Tochter von Doina und Valentin Plătăreanu, einer Professorin für Sprachwissenschaften und einem rumänischen Schauspielstar und Vizeintendant des Nationaltheaters Bukarest. Die berufliche Prägung ihrer Eltern spielt von klein auf eine große Rolle in Alexandras Leben und wird es ihr später im Laufe ihrer eigenen Karriere ermöglichen, ihre Arbeit auch in der französischen, der englischen und anderen Sprachen ausüben zu können.


Als Alexandra vier Jahre alt war, entschied sich ihre Familie für die Flucht aus Rumänien nach Westdeutschland. Mit nur 9 Jahren stand Alexandra das erste Mal vor der Kamera. Im Jahr 1995 spielte sie bereits die Titelrolle der ZDF-Familienserie „Mensch Pia“. Es folgten weitere Rollen in großen deutschen Fernseh- und Kinofilmen, so auch in den viel beachteten Roland-Suso-Richter-Filmen „Die Bubi Scholz Story“ und „Der Tunnel“. Nach ihrem Abitur am Französischen Gymnasium in Berlin begann sie 1997 ihr Schauspielstudium an der Schule ihres Vaters, der Schauspielschule Charlottenburg. Der große Durchbruch in Deutschland gelang ihr mit Doris Dörries „Nackt“ und Helmut Dietls „Vom Suchen und Finden der Liebe“. 
International bekannt wurde Alexandra Maria Lara vor allem mit ihren Hauptrollen in „Der Untergang“ von Oliver Hirschbiegel und Francis Fords Coppolas „Jugend ohne Jugend“.


In dem preisgekrönten Kinofilm über den Leadsänger der Band Joy Division „Control“ glänzte sie an der Seite von Sam Riley unter der Regie von Anton Corbijn. Am Set verliebten sich Alexandra und Sam Riley und heirateten 2009. 2013 kam ihr Sohn zur Welt. 


2008 war sie Jurymitglied bei den Internationalen Filmfestspielen von Cannes, außerdem wurde ihr in Frankreich der Orden „Chevalier des Arts et des Lettres“ für besondere kulturelle Verdienste verliehen. Kinofilme wie „Der Baader Meinhof Komplex“ von Uli Edel, die deutsch-französische Romanverfilmung „Small World“ mit Gérard Depardieu oder „Rubbeldiekatz“ von Detlev Buck folgten. 2014 kam der berührende Spielfilm „Imagine“ in die Kinos, in der Alexandra die Hauptrolle einer blinden jungen Frau übernahm. 
Zahlreiche weitere Kinofilme wie Ron Howards „Rush“, Stephen Daldrys „Der Vorleser“, „25 km/h“ von Markus Goller oder die Amazon Prime Serie „You Are Wanted“ gehören ebenfalls zu ihrer Filmografie. Zuletzt war sie an der Seite von Elyas M’Barek in „Der Fall Collini“ zu sehen. In „Und der Zukunft zugewandt“ zeigte sie ein weiteres Mal, dass sie tiefe innere Konflikte mit einer stillen Stärke darstellen kann, wie man es nur selten im Kino zu sehen bekommt.

Aktuell steht sie als Hauptdarstellerin für die Romanverfilmung „Töchter“ vor der Kamera.

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  • Jonathan Wilde
    jonathan.wilde@bta.com

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