Gruff Rhys

Der ehemaligen Super Furry Animals-Sänger ist ein Trüffelschwein des eigenwilligen Pops mit einem unvergleichlichen Gespür für Melodien und Hooks.
Mit „Seeking New Gods“ erklimmt der Waliser musikalisch neue Pop-Gipfel, deren atemberaubende Aussicht ihn in diesem Moment sicher schon wieder neuen Songs inspirieren.

Info

Gruff Rhys liebt Konzeptalben. Vor drei Jahren veröffentlichte er ein solches unter dem Namen „Babelsberg“ inspiriert von dem Ortsschild des gleichnamigen Potsdamer Stadtteils. Mit „Seeking New Gods“ veröffentlichte er im Mai auf Rough Trade Records ein weiteres eher monothematisch geprägtes Album, das sich mit einem Berg, dem Mount Paektu, beschäftigt. „Seeking New Gods“ ist die frei erzählte audio-biographische Geschichte dieses Gipfels, der auf Grund seiner geographischen Lage eine bewegte Vergangenheit hat. 

Gruff Rhys faszinierten die Mythen um den Berg sowie seine ereignisreiche Geschichte: „The album is about people and the civilizations, and the spaces people inhabit over periods of time. How people come and go but the geology sticks around and changes more slowly. I think it’s about memory and time. It’s still a biography of a mountain, but now it’s a Mount Paektu of the mind. You won’t learn much about the real mountain from listening to this record but you will feel something, hopefully.”

“Seeking New Gods” ist das mittlerweile siebzehnte Solo-Album des ehemaligen Super Furry Animals-Sängers. Bereits zuvor veröffentlichte er Alben mit biografischen Zügen u.a. über John DeLorean, Giangiacomo Feltrinelli oder John Evans – nun eben ein Berg, warum auch nicht. Entstanden sind viele der neuen Songs nicht etwa am Fuße des Paektusan, sondern eher unromantisch während der USA-Tour. Eingespielt hat er sie mit der Band, die ihn auch schon auf „Babelsberg“ und der Tour begleitete. Cat Le Bon empfahl Gruff Rhys ein Studio in der Mojave-Wüste, wo er und die Band nach ihrer letzten Show in Los Angeles hinfuhren, um fast das komplette Album aufzunehmen; drei weitere Songs nahm er anschließend 2019 in Bristol auf. 

„It was pretty accidental that we ended up recording the bulk of the album in the American West - we would have recorded wherever the tour stopped, but coincidentally West coast recorded staples are foundational to my song writing from Gene Clark and The Beach Boys to Crazy Horse to Gabor Szabo to Pavement and Grandaddy and Jurassic 5 and cut chemist to Terry Riley, Shuggie Otis and Carole King and Joni Mitchell to the Welsh West Coastal classic acts like Gorky’s Zygotic Mynci, Hergest, Heather Jones, Endaf Emlyn and Geraint Jarman.”

 


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  • Günter Linnartz
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