Pantha

Pantha nimmt kein Blatt vor den Mund, sondern reflektiert kompromisslos, was in ihr vorgeht. Keine blumigen Metaphern. Keine abgenutzten Stereotypen oder billige Phrasen. Was sie zu sagen hat, das drückt sie schonungslos offen in ihren Songs aus. Manchmal brachial offen sogar.
Die 22-jährige Sängerin und Musikerin liebt das Spiel mit Ecken und Kanten. Auch, wenn`s blaue Flecken gibt. In ihrem DIY-Sound aus deutschen Texten und atmosphärischen Beats verbindet Pantha Gegensätze und Widersprüche zu einem eigenständigen Mix - und das mit einer selbstbewussten Leichtigkeit, die man nur selten findet. Erst recht innerhalb der deutschen Popmusik.

Info

Ebenso widersprüchlich wie Panthas Sound gestaltet sich auch ihr bisheriger Weg: Aufgewachsen in einer Musikerfamilie begleitet sie ihre Mutter schon als kleines Kind zu Orchesterproben und Konzerten. Mit 5 bringt sie sich selbst das Klavierspielen bei und lernt Querflöte und Gitarre, während sie wie selbstverständlich dazu singt. Nur nach Gehör. Und nach Gefühl. Später entdeckt sie die Popmusik und gründet eigene Jazz- und HipHop-Projekte, mit dem sie selbst komponierte Songs in lokalen Clubs und Bars performt. Ihr Jazz-Studium in Köln bricht sie nach zwei Jahren wieder ab und spielt nach ihren eigenen Regeln. Pantha blickt gerne über den stilistischen Tellerrand. Lässt aus dem kreativen Chaos immer Neues entstehen, wie sie mit ihren Tracks demonstriert.

Pantha hat keinen Sinn für Belanglosigkeiten, sondern sucht in ihren Songs nach Antworten. Obwohl: Manchmal hält sie in ihren Texten auch einfach nur fest, was gerade so passiert in ihrem Leben. Die Fragen, die Selbstzweifel. Ihre Verletzlichkeit, aber auch ihre Wut und ihre Stärke, die sie in manchmal bittersweet-melancholischen, manchmal unerschrocken empowernden Songs einfängt. Songs, die so widersprüchlich und zerrissen sind wie sie selbst. Inspiration findet sie bei den großen Sängerinnen. Marilyn Monroe, Nina Simone, Amy Winehouse. Und natürlich bei ihrem größten Vorbild: Ihrer Mutter, die mit ihr im Alter von erst 19 Jahren während des Musikstudiums schwanger war. „Von ihr habe ich mir unglaublich viel abgeschaut“, sagt Pantha. „Sie hatte damals mit vielen Hürden zu kämpfen, ist aber trotzdem immer ihren Weg gegangen. Diese Entschlossenheit finde ich wahnsinnig bewundernswert. Sie hat mich geprägt.“

In ihren Songs verbindet Pantha deutschsprachige Lyrics mit modernen Beats, organischen Instrumenten und ihren oftmals nur geflüsterten Vocals zu einem atmosphärischen, fast klaustrophobisch-intimen edgy Sound-Mix, den sie selbst als Dark Pop bezeichnet. Ein Faible für die dunkle Seite, das mit der ständigen Frage nach dem Warum und dem Wohin verbunden ist. Unterstützt wird Pantha beim Songwriting von einem namhaften Team bestehend aus dem Multiplatin-ausgezeichneten US-Producer Alex Isaak (Backstreet Boys, Trey Songz, Robin Schulz), Fayan (Shirin David, Badmómzjay, Celine) sowie dem gefragten Musiker und Songwriter Tom Hengelbrock (Montez, Luna, Lea).

„So gut wie alle Stücke entstehen in Songwriting-Sessions, in die ich die Grundidee mit einbringe“, so Pantha weiter. „Manchmal habe ich eine Melodie im Kopf, in anderen Fällen lasse ich mich von Notizen auf meinem Handy oder irgendwelchen Redewendungen inspirieren, die ich irgendwo aufschnappe. Oder es gibt es konkretes Thema, das ich ausdrücken möchte“, so wie auf ihrer Debütsingle „Nur ein bisschen“, auf der Pantha die kleinen Realitätsfluchten aus dem Alltag behandelt. Und die damit verbundenen Regrets, aus gewissen Erfahrungen einfach nicht dazu zu lernen. Ein „reflektiert unreflektierter Track über den Morgen danach“, wie sie das Post-Party-Feeling ihres ersten offiziellen Releases augenzwinkernd beschreibt, wenn die Wirkung der letzten Glückshormone so langsam nachlässt. „Man ist komplett zerstört von der Nacht zuvor und weiß genau, dass einem viele Dinge nicht gut tun. Trotzdem macht man die gleichen Fehler immer und immer wieder. Auf den ersten Blick vielleicht eine brutale Erkenntnis, aber so läuft es nun mal. Ich denke, meine Songs spiegeln alle Facetten des Lebens wider: Es ist niemals eindimensional, sondern oftmals wunderschön aber auch irgendwie angsteinflößend zugleich.“

Panthas Debütsingle „Nur ein bisschen“ erscheint am 19.11.2021.

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  • Philipp Jacob-Pahl
    philipp.jacobpahl@bta.com

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